Pfrunger Ried

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Pfrunger Ried

Fast alle Stillgewässer im Ried sind von Menschenhand geschaffen: Torfstiche und Baggerseen prägen das Landschaftsbild

Mit 2.600 Hektar ist das Pfrunger-Burgweiler Ried das zweitgrößte Moor Südwestdeutschlands. Es liegt an der Nahtstelle der Landkreise Sigmaringen und Ravensburg. Etwa neun Kilometer lang erstreckt sich die vermoorte Talaue zwischen Ostrach und Wilhelmsdorf. Seinen Namen erhielt das Feuchtgebiet von den Pfarrdörfern Pfrungen und Burgweiler, deren Gemarkungsgrenzen tief in die Riedlandschaft vorstoßen.

Was das Pfrunger-Burgweiler Ried so bedeutsam macht, ist seine Tier- und Pflanzenwelt in einer von Menschenhand nicht nur über Jahrhunderte sondern über Jahrtausende geformten Kulturlandschaft. Zahlreiche archäologische Funde zeugen von steinzeitlicher Besiedlung, von der Jagd in vorgeschichtlicher Zeit, vom Leben der Bauern im Mittelalter und vom Torfabbau bis weit in die Gegenwart. Darüber hinaus führt uns die Geologie des Gebiets bis weit zurück in die Eiszeit.

Mehrere Lehr- und Wanderpfade erschließen das Ried von Wilhelmsdorf, Laubbach und Burgweiler aus.

Lesen Sie mehr über die Besonderheiten des Pfrunger-Burgweiler Rieds.

Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf
Riedweg 3, 88271 Wilhelmsdorf
Tel. 07503 / 739
Fax 07503 / 91495
E-Mail: info@naturschutzzentrum-wilhelmsdorf.de
Träger
Stiftung Naturschutz Pfrunger-Burgweiler Ried